Logbuch Georgienreise

26.05.2024, Tag 54
Rila-Sarnitsa. 252km
Was eine entspannte Etappe werden sollte, wurde einigermaßen abwechslungsreich. Erst zickt Ici wieder. Sie hatte eine Schraube locker. Dann haben wir eine bulgarischen Bikern geglaubt: „Könnt eine von diesen drei Strecken nehmen. Alles gut.“ Pffff… Schließlich haben wir Google nicht geglaubt: „Die letzten 20km zum Campingplatz, 90 Minuten. Außen rum is schneller.“ Yeah right… Ups, ganz schön wenig Asphalt und ganz schön tiefe Wasserlöcher. Dafür dürfen wir auf dem noch nicht eröffneten Campingplatz. Sehr nett. Wir sind die Einzigen. Bereits der zweite Abend ohne Deutsche. Yeah.

25.05.2024, Tag 53
Melnik-Rila. 128km.
Nach dem Aufstehen in Melnik die Sandpyramide vergebens gesucht. Also einfach weiter. Unterwegs hat Ici eine neue Glühlampe bekommen und sich gefreut. Nach dem Zeltaufbau, Spaziergang zum Kloster Rila. Von außen Burg, innen wirklich sehr ansehnlich und liebevoll gemacht.

24.05.2024, Tag 52
Agios Athanasios-Melnik. 210km
Nach ausgiebigem Frühstück im Hotel und tanken mit Bedienung auf deutsch von einer jungen Frau (10 Jahre Stuttgart), kurze Fahrt zurück nach Pella und Besichtigung der Ausgrabungen. Vor der Weiterfahrt noch an der städtischen Statue von Alexander dem Großen vorbei und von einem Griechen abgefangen, der lange in Düsseldorf gelebt hat und uns zum Kaffee einlud, auch, um mal wieder deutsch zu sprechen. Schließlich auf nach Bulgarien. Grenzübertritt problemlos. In Sandanski Geld besorgt. Zurück nach Melnik zum Campingplatz am Bach. Kleine Zickerei von Ici.

23.05.2024, Tag 51
Kastraki-Agios Athanasios. 288km
Von den Klöstern zurück in die Antike. Erst eine osmanische Brücke – im Vorbeifahren -, ein Wasserfall und die Ruinen der griechischen Vorgängerstadt in Edessa. Dann das (recht gut gemachte) Museum der Geburtsstadt Alexander des Großen, Pella besichtigt. Morgen dann die Ausgrabungen dazu.

22.05.2024, Tag 50
Kastraki. 0km
Besichtigung von 2 Meteora-Klöstern und ein entspannter Nachmittag im Schatten auf dem Campingplatz.

21.05.2024, Tag 49
Ioannanina-Kastraki. 130km.
Anfahrt nach Meteora durch die meist menschenleeren nordgriechischen Berge – mit Ginster. Auf 1700m angenehme Temperaturen. Zum Sonnenuntergang auf die Felsen zwischen den Klöstern. Spanische Querflötenspielerin meets Fototermin eines Brautpaars.

20.05.2024, Tag 48
Pëmet-Ioannanina. 162km
Früh von der Sonne geweckt und um 9 Uhr losgefahren. Nach ca. einer Stunde an der Grenze zu Griechenland angekommen. Nichts los und wir brauchen trotzdem 30 Minuten. Tagesaufgabe: Vikos-Schlucht. Verschiedene Anlaufpunkte. Am letzten dann wirklich schöner Blick von oben. Nur bedingt was für Patrick allerdings. Nach Zeltaufbau und Wäsche, bei der Suche nach Gyros in einem Imbiss gelandet. Sehr gute Entscheidung.

19.05.2024, Tag 47
Gjirokaster-Pëmet. 69 km.
Morgens entspanntes Frühstück in der Unterkunft. Anschließend kurzer Spaziergang durch die Stadt Gjirokaster mit zweitem Kaffee. Vor dem Verlassen der Stadt, noch ein paar kleinere Einkäufe, dann nach Pëmet zu den heißen Quellen. Auf dem Campingplatz das Zelt aufgebaut. Der Campingplatzbetreiber leiht uns sein Auto, um zu den Quellen zu fahren. Sehr nett! Bad sehr angenehm .

18.05.2024, Tag 46
Himara-Gjirokaster. 158km
Ohne Dusche (kein Wasser) und Frühstück Zelt abgebaut und, nach kurzer Diskussion mit dem Campingplatzbetreiber (schade), zeitig los. Zwei Zwischenstopps eingelegt: Antike Stadt Butrint und das Blue Eye (Karst-/Flussquelle). Beides sehenswert. Die Weiterfahrt dann in Gjirokaster wegen Regens abgebrochen und in ein B&B gegangen.

17.05.2024, Tag 45
Himara. 0km.
Ruhetag mit Reiseplanung, Motorradkontrolle, Durchatmen.

16.05.2024, Tag 44
Spille-Himara. 226km.
Leichte Etappe an die albanische Riviera, haben wir gedacht. Bis uns der ausgesuchte Campingplatz nicht gefiel. Die 2,5km zum nächsten waren dann ein wenig „herausfordernd“. Google sagt 13 Minuten. Realität sagt 1 Stunde. Offroad mit groben Steinen und Auswaschungen in steilen Anstiegen und Abfahrten. Aber unfallfrei! Dafür morgen Pausentag.

15.05.2024, Tag 43
Shkodra-Spille. 158km.
Etwas spät losgekommen. Bei leichtem Nieselregen rauf zur Burg von Shkodra. Fahrtechnisch etwas schwierig. Besonders das Parken. Stand der Umfaller gesamt jetzt: Jana 1, Patrick 1. Anschließend mit reichlich Verkehr Richtung Süden. Kurz hinter Durrës Meeresfrüchte und Kaffee und Einkauf. Nachtasyl nach ein wenig Offroad auf einem kleinen Campingplatz an der Adria mit drei deutschen Campern.

14.05.2024, Tag 42
Valbonë-Shkodra. 109km.
Heute mal Fährfahrt. Nach ziemlicher Rangiererei mit Mopeds und Caravans, zweieinhalb Stunden auf dem gestauten Drin. Ein bisschen Norwegenfeeling mit Felswänden und so. Camping am Ende nördlich von Shkodra bei Weinbauern zwischen den Reben, mit Weinprobe und sehr leckeren Abendessen direkt von der Besitzerin.

13.05.2024, Tag 41
Peshkopi-Valbonë. 202km.
Auf in die Albanischen Alpen. Nicht immer heile, aber durchgängig asphaltierte Straßen mit wunderbaren Ausblicken. Unterwegs Kinder, die Jana beim Langsamfahren ins Lenkrad greifen wollen und Patrick gegen den Koffer treten. Im Valbonatal dann fast majestätische Berge. Und beginnender Regen. Wir verzichten aufs Zelt und nehmen ein Zimmer. 35 EUR inkl. Frühstück.

12.05.2024, Tag 40
Tirana-Peshkopi. 187km
Nach Staufahrt raus aus der Hauptstadt, Zwischenstopp bei der Festung Krujë, Nationalheiligtum. Dann Berg- und Talfahrten durch die Natur. Und als wir es nicht mehr erwarteten, sogar noch kilometerweit Offroad. Nannte sich Baustelle. Am Ende auf einem kleinen Campingplatz in Peshkopi angekommen, mit toller Gastfreundschaft.

11.05.2024 Tag 39
Tirana. 0km
Ausflug mit der Seilbahn auf einen den Hausberg Dajti. Anschließend Besichtigung des Bunkers Envar Hoxhas, mit Ausstellung zur Geschichte des Landes. Auf dem Heimweg Autorennen am archäologischen Museum geguckt und beim ersten Unfall gegangen.

10.05.2024, Tag 38
Tirana. 0km
Ruhiger Stadtspaziergang mit Besuch im Air Albania Stadium und im ehemaligen Bunker des Innenministers. Der Bunker zeigt jetzt die Geschichte von Polizei und „Stasi“ Albaniens seit ca. 1900. Abends Wäsche, Planung und Datensicherung.

09.05.2024, Tag 37
Drilon-Tirana. 187km.
Mit einer Schleife in die Hauptstadt. Autofreie Passstraßen mit einem guten Anteil unbefestigtem Belag. Wieder schöne Blicke auf Seen und Berge. In Tirana dann froh, den Verkehr unfallfrei überstanden zu haben und die Mopeds in einer bewachten Garagen unterstellen zu können: 3. UG. Kleiner Rundgang im Zentrum mit Besuch beim Barbier, der nicht mal Geld wollte. Und am Ende: Wäsche waschen.

08.05.2024, Tag 36
Ohrid-Drilon. 114km.
Von Ohrid zum schönen und weniger bevölkerten Prespasee, dort einen Pelikan gesichtet. Dann über den Pass zurück an den Ohrid-See. Spektakulärer Blick von 1600m auf den Ohrid-See. Wieder unten, zum Stelzendorf (Knochenbucht, Museum), das wegen der heutigen Präsidentenwahl geschlossen war. Kloster Sveti Naum, ein Stück weiter, hatte aber auf. Schöne alte Kirche und stolzierende Pfauen. Von dort zurück über die Grenze nach Albanien. Auf dem Campingplatz einen netten Abend mit zwei Schweizern (Radfahrer) verbracht.

07.05.2024, Tag 35
Kališta-Ohrid. 213km
Einmal die ganz große Kurve um die Nordspitze des Ohrid-Sees genommen und durch schöne Täler in Nordmazedonien gefahren. Polizei wegen rüpelhaften Überholens angehupt. Ab dem späten Nachmittag noch ein wenig Ohrid angesehen.

06.05.2024, Tag 34
Berat-Kališta. 158km.
Fahrt an den Ohrid-See. Besuch in Lin, wo wir den Bunker nicht, die Ruinen der Basilika mit dem schönen Mosaik aber doch gefunden haben. Bisschen abenteuerliche Anfahrt auf den entsprechenden Hügel. Angenehm verschlafenes Dörfchen ansonsten. Über die Grenze nach Nordmazedonien. Kleinen,  schönen Campingplatz direkt am See für uns allein gehabt. Inklusive  Begrüßungsbier und Frühstückskaffee.

05.05.2024, Tag 33
Durrës-Berat. 88km
Nach problemlosem Verlassen der Fähre und ebenso problemloser Einreise nach Albanien, etwas mühsame Suche nach funktionierendem Geldautomaten. Dann Stippvisite beim Amphitheater von Durrës, Börek, Tanken und Abfahrt. Auf Campingplatz in Berat Taschen abgeladen und weiter zu einer Schlucht. Cool. Abends Spaziergang in die Stadt der tausend Fenster.

04.05.2024, Tag 32
Morinella-Bari. 198km
Letzte Etappe in Italien. Stopp an zwei Castellos von Friedrich II. von Hohenstaufen. Wieder sehr weiß. Kurzer Stadtrundgang durch Bari – Meeresfrüchte und Eis inklusive – und ab zur Fähre.

03.05.2024, Tag 31
Morinella. 0km
Chilltag mit kleinem Spaziergang, Jana am Strand und ausgiebigem letztem italienischem Abendessen. Grazie Italia!

02.05.2024, Tag 30
Alberobello-Morinella. 289km.
Den Morgen langsam angehen lassen, weil die Klamotten noch nicht trocken waren. Dann gegen Mittag los in Richtung Adria. Kurzer Stopp am Castel del Monte. Zwischendurch dann Zwangspause wegen Regens. Mit Einkäufen und Snacks überbrückt. Campingplatz für die letzten zwei Nächte in Italien bezogen.

01.05.2024, Tag 29
Matera-Alberobello. 84km.
Zweistädtetag. Nach dem Zeltabbau mit dem Campingshuttle für 3 Stunden nach Matera, Höhlenstadt mit leckerem Brot. Dann nach Alberobello, Stadt der Trulli, einfachen kleinen Häusern mit runden Dächern. Dort zweimal Schauern entkommen, damit uns dann das Gewitter voll erwischt.

30.04.2024, Tag 28
Salerno-Matera. 239km
Nach ausgedehntem Hotelfrühstück zurück zur Werkstatt. Ersatzteil trifft gegen 12 Uhr ein. Wir sind – finanziell und emotional erleichtert – um 14 Uhr wieder auf der Straße und fahren vier Stunden ohne Probleme. Unser Zelt schlagen wir auf einer Kartbahn auf. Und wir buchen für den 04.05.2024 auf Griechisch die Fähre nach Albanien.

29.04.2024, Tag 27
Paestum-Salerno. 29km.
Um 9 Uhr zurück an der Werkstatt. Anastasia ist zu spät, kümmert sich dann aber um uns. Ergebnis – nach einigem Hin und Her: Lichtmaschine durchgebrannt. Muss neu. Kann morgen eingebaut werden, wenn sie per Express angekommen ist. Originalteil. Sehr sehr teuer. Mittwoch Feiertag. Alle anderen Lösungen würden uns zwingen, bis mindestens Donnerstag zu bleiben. Für diese Nacht Hotel. Entscheidung für die Reiseplan: Wir machen uns langsam auf den Weg nach Albanien, sollte Caballito verlässlich laufen.

28.04.2024, Tag 26
Paestum. 0km
Entspannter Start in den Tag. Dann ein bisschen Wäsche. Und schließlich mit EINEM Motorrad zu den Ruinen des Ortes. Interessant anzuschauen. Auch das dazugehörige Museum. Dann noch auf einen Hof mit Büffeln und Mozzarella sowie einen zweiten Käse probiert. Lecker. Wir hoffen auf einen ähnlich positiven Tag in der Werkstatt morgen…

27.04.2024, Tag 25
Sorrent-Paestum. 102km.
Um 7 Uhr aufgestanden, um beim Cruisen an der Amalfiküste dem gröbsten Verkehr zuvor zu kommen. Trotzdem ständig Touribusse die den Verkehr langsam machten. In Salerno reichte es Caballito. In Autowerkstatt Batterie aufgeladen (komplett leer) und zum angenehmeren Überbrücken, bis Montag die Werkstatt aufmacht, nach Paestum. Stimmung wegen des nicht behoben Problems eher so mittel.

26.04.2024, Tag 24
Pompei-Sorrent. 29km
Nachdem das Ersatzteil endlich eingetroffen war, haben wir es eingebaut und sind dann noch los, um wenigstens mal wieder einen anderen Ort zu sehen. Gelandet sind wir in Sorrent. Auf dem Campingplatz springt Caballito wieder nicht an. Kurzer Abendspaziergang mit Pizza. Tag zuende.

25.04.2024, Tag 23
Pompei/Neapel. 0km.
Ausflug mit dem Zug (ja, Tickets diesmal entwertet) in die drittgrößte Stadt Italiens, Neapel. Abwechslungsreich, quirlig, voll und für einen einzigen Tag defintiv zu viel. Mit dem Touriflow geschwommen und eine Tour durch den spannenden Untergrund der Stadt gemacht. Morgen hoffentlich das Motorradteil abholen und dann mal weiter, die Amalfiküste runter.

24.04.2024, Tag 22
Pompei. 0km.
Wanderung im Jahr 79 n.Chr. 8 Stunden lang. Nicht alles gesehen, aber doch einen guten Eindruck bekommen.
Leider war die italienische Post nicht ganz so fleißig: Unser Express-Paket hat es nur bis Neapel geschafft. Morgen ist Feiertag. Wir warten mit der Weiterfahrt also bis Freitag.

23.04.2024, Tag 21
Piedimonte-Pompei. 106km.
100km klingt nicht viel, kann sich aber ganz schön ziehen, wenn man durch ein Ballungsgebiet muss. Deutscher Ordnungssinn gegen italienischen Verkehr. Nervensache. Auf dem Weg nach Pompei Zwischenstopp zur Besichtigung von Herkulaneum. Quasi zum Warmlaufen für Pompei.

22.04.2024, Tag 20
Pescara-Piedimonte Matese. 213km.
Nach einem etwas nervösen Frühstück, Batterie überbrückt und zur BMW Werkstatt. Die hat montags auf. Nur eben diesen Montag nicht. Andere Werkstatt gesucht und gefunden. Nach drei Stunden Analyse fertig. Kaputtes Teil (Spannungsregler) nicht zeitnah aufzutreiben. Wir machen los. Teil lassen wir uns aus Deutschland nach Pompei schicken. Auf 1200m noch mal durch Schneereste. Geplanter Campingplatz hat wegen Wetterschäden zu. Wir finden ein B&B bei netten Schwestern. Die vermitteln uns auch noch ein Exkluivessen bei Sergio in seinem „Come una volta“ – inklusive Abholservice.

21.04.2024, Tag 19
Sirolo-Pescara. 137km
Plan: In zwei entspannen Etappen von der Adria nach Pompei. Nach etwas mehr als 100km hatte Caballito keine Lust mehr. Er wollte nach einer Pause nicht mehr starten. War im beim Beachcruisen wohl zu viel Stop and Go. ADAC kam. Batterie überbrückt. Karre läuft wieder. Hä? B&B gesucht und gefunden, um am nächsten Morgen zur BMW Werkstatt in der Stadt zu fahren.

20.04.2024, Tag 18
Sirolo. 0km
Zweiter Ruhetag. Wetter ist schlecht (Regen, 11°C), der Rücken wird besser. Wir gehen ein wenig spazieren, trinken Kaffee und entspannen. Abends frittierte Meeresfrüchte im Nachbarort. Lecker.

19.04.2024, Tag 17
Sirolo. 0km
Ruhetag zur Schonung des Rückens. Weiter Schmerzen. Patrick beschäftigt sich mit Schmerzmitteln, Muskelrelaxanz, Wärme, ein wenig Bewegung und Kuchen. Jana macht einen Ausflug zur Grotta di Frasassi.

18.04.2024, Tag 16
San Lorenzo al Lago-Sirolo. 100km.
Patricks Rückenschmerzen zwingen zu einer Planänderung. Runter von der kühlen Höhe direkt an die Adria. Wir verordnen uns zwei Ruhetage mit Schmerzmitteln und Wärme. Umpf.

17.04.2024, Tag 15
Castiglione del Lago-San Lorenzo al Lago. 288km
Spannender und langer Fahrtag. Erst den St. Patrick’s Brunnen in Orvieto besichtigt (bemerkenswert!). Gegen Ende noch über die Hochebene des Nationalparks Monti Sibillini auf immerhin 1515m. Es blieben 4°C übrig. Weiter zum ausgesuchten Campingplatz: geschlossen. Auf einem anderen in der Nähe stand ein(!) Camper. Da haben wir dann auch aufgebaut. Chillige Temperaturen waren allerdings schlecht für Patrick’s Rücken.

16.04.2024, Tag 14
Marina di Bibbona-Castiglione del Lago. 126km
Noch einmal quer durch die Toskana zum trasimenischen See. Kurze Stopps an der Abbazia di Monte Oliveto Maggiore und für weitere Landschaftsfotos.

15.04.2024, Tag 13
Marina di Bibbona. 139km Ausflug.
Rundtour ins Hinterland und Richtung Süden. Mittelerfolgreich, aber egal. Zypressenallee so okay anzuschauen. Geplantes Café wegen Markts geschlossen. Archäologischer Park mit Etruskergräbern und Akropolisruine bis demnächst noch montags geschlossen. Seafoodrestaurants entweder gar nicht geöffnet oder nur am Wochenende oder erst ab 19.30 Uhr. Offseason, darker side. Aber wieder ein paar schöne Strecken gefahren und einen Adapter für die Stromstationen auf den Campingplätzen bekommen. Ist doch auch was.

14.04.2024, Tag 12
Cellai-Marina di Bibboni. 157km.
Noch einmal ein wunderbarer Fahrtag in der Toskana. Durch das Chianti-Tal, vorbei an mittelalterlichen Städten wie San Gimignano (Manhatten der Toskana), San Donato in Poggio oder Borgo San Lorenzo. Die Örtchen atmen Geschichte. Dazwischen blühende Landschaften auf Hügeln und in Tälern. Am Ende die Westküste erreicht.

13.04.2024, Tag 11
Bologna-Cellai. 209km.
Fahrt durch die „unbekannte Toskana“. Unfallbedingter (Motorrad gegen Polizeiauto) Umweg. Über kleine Straßen, durch Wald, rauf und runter. Sehr sehr viele Motorradfahrer auf Wochenendausritt. Aber Toskana im Frühling ist schön.

12.04.2024, Tag 10
Bologna. 0km.
Ein Rundgang durch Bologna mit der ältesten Universität Europas. Anatomisches Theater, Unisammlung, lebendige Plaza Maggiore, 40km Bogengänge (mindestens 10km geschafft) und natürlich „Bolo“.

11.04.2024, Tag 9
Verona- Bologna. 304km.
Nach zwei Tagen Stadtspaziergängen, Weiterfahrt nach Bologna. Die Abstecher in die Lagunenstadt Chioggia und vor allem ins Po-Delta (Flamingos!) haben es einen schönen Fahrtag werden lassen.

10.04.2024, Tag 8
Verona/Vicenza. 0km.
Stadtbesichtigung Vicenza. Mit der Regionalbahn unterwegs. Onlinetickets für 12,70 EUR zusammen. Man hätte dann noch einchecken müssen. Haben wir nicht gemacht. 2×30 EUR extra… Vicenza: klein, ruhig, entspannt. Star der Stadt ist der Architekt Palladio (16. Jhd.). Hat hier auch ein beeindruckendes Theater gebaut. Besichtigt. Angeblich das älteste überdachte Theater der Welt.

09.04.2024, Tag 7
Verona. 0km.
Stadtbesichtigung: Arena, Theatermuseum mit Ruinen, Julia Balkon, Dom, Dante Statue u.a.m. Viele Schulklassen unterwegs und viele Deutsche. Am Ende Füße platt und Bauch voll mit lecker Pizza. Schöne Stadt.

08.04.2024, Tag 6
Soča-Verona. 308km.
Eine anstrengende Etappe. Mit ein paar Lichtblicken: das Proseccotal war eine hübsche Überraschung und Marostica durch seine Mauer beeindruckend. Ansonsten viel Verkehr und noch viel mehr Kreisverkehr. In Verona allerdings auf einem schön gelegenen Campingplatz gelandet. Weitergabe wahrscheinlich erst am Donnerstag.

07.06.2024, Tag 5
Bled-Soča. 103km.
Einmal Triglev Nationalpark bei frühsommerlichen Temperaturen. Sehr schöne Fahrt und erste Passüberfahrt: Vršič (1600m). Letzte Nacht in Slowenien im uns schon bekannten Soča-Tal.

06.04.2024, Tag 4
Bled. 0km.
Ein Tag zum Kleinigkeiten erledigen: Spiegel einstellen, Handprotektoren einstellen, Probefahrt mit Ici machen (Geräusche?) usw. Versuch eines Gangs auf den Hausberg/-Hügel auf halben Weg abgebrochen.

05.04.2024, Tag 3
Maribor-Bled. 193km.
Sehr schöne Etappe durch slowenische Täler mit Bächen und kleinen Flüssen. Passüberfahrt nicht so kalt wie befürchtet. Zum ersten Mal das Zelt aufgebaut.

04.04.2024, Tag 2
Hradlickuv Brod-Maribor. 499km.
Endlich Frühling: Sonne, 20°! Noch einmal ein gutes Stück Autobahn (vor allem in Österreich – Maut). „Überführung“ in den Süden damit erledigt. Beim Essen in der Fußgängerzone Livemusik von spanischen Studenten.

03.04.2024, Tag 1
Berlin-Hradlickuv Brod. 459km.
Endlich Abfahrt! Problemloses Aufsatteln. Bis Dresden Autobahn, 8h gesamt, bis südöstlich von Prag. 10-14° Nieselschauer. Warmgefahren sind wir damit noch nicht.

22.03.2024
Noch etwas mehr als eine Woche bis zum geplanten Start. Die Zeit wird ein wenig lang. Und vor allem: Ici ist noch immer beim Schrauber. Sie entwickelt gerade täglich neue Kleinigkeiten. Finden wir doof.
Letzte Teile, Flüssigkeiten und was nicht noch alles sind bestellt oder schon da. Heute noch 6 Vorhängeschlösser mit ihren Schlüsseln zusammengeführt.

24.02.2024: Berlin
Zwischenbilanz Vorbereitungen:
Neuanschaffungen gemeinnützig: Cardos
Neuanschaffungen Patrick: Motorradstiefel, -jacke, -hose
Neuanschaffungen Jana: Motorrad, Motorradstiefel, Kissen, diverse Reiseführer (digital)
Expedmat Patrick zur Reparatur, Motorräder von Tony vorbereitet (in Kürze auch TÜV), Instagramaccount vorbereitet.

12.12.2023: Berlin
Zelt zur Reparatur gebracht (Reißverschluss Innenzelt)


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